Unsere erste Woche in der Home Office-Quarantäne

Lesedauer

5 Minuten

Thema

Home Office

Wir arbeiten in der Regel einmal pro Woche im Home Office. Was man in der Regel tut, ist aber im Moment relativ egal – denn wir befinden uns in einem Ausnahmezustand. Darauf haben auch wir reagiert und wie du sicherlich bereits in unserem Newsletter gelesen hast, haben wir unsere Büros bis auf Weiteres nach Hause verlegt. Wie es uns dabei in der ersten Woche ergangen ist, erzählen wir dir in diesem Beitrag.

Lisa: Konzentration? Kein Problem!

Zeit ist Geld – oder so …

Home Office – für mich eigentlich immer super, denn: ich spare immerhin den 2.5-stündigen Arbeitsweg. Das heisst, ich kann einerseits länger schlafen, andererseits habe ich früher Feierabend bzw. nicht noch den Arbeitsweg vor mir. Perfekt, um am Freitag etwas früher ins Wochenende zu verschwinden und zuhause noch den Haushalt zu machen, den Wocheneinkauf zu erledigen (ja, das habe ich auch schon vor dem Coronavirus so gehandhabt!). 

Home Office Arbeitsweg 1/2 Minute zu Fuss) vs. normaler Arbeitsweg (8 3/4 Stunden zu Fuss)

Konzentration ist zielgerichtete Motivation; Ziel: Feierabend

Zum Glück ist es mir auch gegeben, mich zuhause gut zu konzentrieren. Das habe ich bereits während meiner Unizeit fleissig geübt – ich konnte zuhause schon immer am Besten lernen und mich am Besten konzentrieren – für’s Home Office eine super Voraussetzung. Seit letzter Woche bin ich im Büro in meiner Wohnung eingemietet – und mein Arbeitsplatz sieht dem im Büro an der Rathausgasse in Baden sehr ähnlich. Grundsätzlich ändert sich auch am Tagesablauf nicht viel: Weiterhin besprechen wir anfangs Woche im Team unser Vorhaben in der bevorstehenden Woche – so weiss ich genau, was wann zu tun ist.

Abhängen – zumindest virtuell

Was mir persönlich im Home Office am meisten fehlt: die beiden Pappnasen Simon(e)! Ich bin nicht eine Person, die gerne einen Tag ganz alleine zuhause sitzt und spreche ebenso wenig gerne gegen eine Wand. Zwischendurch ein paar kurze Sätze zu wechseln tut einfach gut! Zum Glück haben wir Google Hangouts für uns entdeckt – dort können wir uns zu wirklich wichtigen Themen trotzdem alle zusammen austauschen. Ausser, dass Simone und Simon teilweise das Gefühl haben, dass ich an meinem Arbeitsplatz gerade von einem Zug – oder vielleicht von einem Panzer – überfahren werden. Aber auch die technischen Schwierigkeiten haben wir mittlerweile behoben, Headset sei Dank!

Simone: Aller Anfang ist schwer

Montage waren noch nie meine Freunde

Wie jeden Tag begann ich auch am Montag 16. März um 7.00 Uhr mit der Arbeit. PC, Bildschirm und co. hatte ich am Wochenende im Büro geholt und erfolgreich installiert. Neu war, dass ich den PC in meinem Wohnzimmer und nicht im Büro startete. Zum ersten Mal hielten wir unsere Wochenbesprechung virtuell mit Google Hangouts ab. Einige akustische Aussetzer von Lisas nicht vorhandenem Headset sorgten für Lacher («Lisa, bisch ab em Stuehl gheit?»), ansonsten verlief alles wie gehabt – die Infrastruktur scheint zu funktionieren! Ein Vorteil: Wir sind Home Office gewohnt und dank diverser Tools gut aufgestellt. 

Montage sind immer etwas harzig, besagter Montag hatte es aber in sich. Meine Produktivität litt unter dem Bedürfnis, stets über die neuesten Corona-Entwicklungen informiert zu sein. Ein Lichtblick bot der Zmittag, zu welchem ich bei meinen Eltern eingeladen war. 5min Velofahrt, face-to-face Gespräche und Rahmschnitzel – daran könnte ich mich gewöhnen! 

Die Arbeit geht weiter, Hotel Mama schliesst

Im Laufe der Woche stieg meine Produktivität an und das Bedürfnis, stets über Corona-Trends informiert sein zu müssen, sank. Der Austausch mit meinen Teamgspändli fehlte mir zunehmend, auch wenn die Kommunikation dank Slack und Google Hangouts weiterhin stattfindet. Auch die Mittagessen bei meinen Eltern fallen mittlerweile weg, der Bundesrat rät, Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Da mir die Decke so schnell auf den Kopf fällt, verlege ich meine Mittage nach Draussen. Klappt! 

Meine Projekte (allen voran eine Wiederholungsschulung zum Thema Sicherheit für Bekannte Versender bzw. Reglementierte Beauftragte des Flughafens sowie Online-Trainings zum Thema Personal Shopping) laufen weiter und Ende Woche bin ich wieder voll im Trott. Auch Zuhause bleibe ich von Articulate Trigger-Variablen-Problemen nicht verschont und bin froh, auch jetzt auf den Rat von Simon zurückgreifen zu können. Immerhin werden die anderen jetzt von meinem Gefluche verschont. 

Bikinifigur 2020? 

Ein Plus am Home Office: Der Weg ins Büro fällt weg – früher Feierabend! Aber was tun, wenn man nichts tun sollte? Ich schaffte es, drei Mal (DREI. Mal. In EINER Woche!!) joggen zu gehen. Auch im Stall bin ich nun zeitig und freue mich, wenigstens ein kleines Stück Normalität zu haben. Ich geniesse diese Zeit mehr denn je – wer weiss, wie lange sie noch währt. 

Mein Fazit nach einer Woche Home Office: Es ist okay. Mit ein wenig Struktur geht produktives Arbeiten. Was fehlt, sind der face-to-face Austausch, die spontanen Ideen und lustigen gemeinsamen Zmittage (vor allem die Pizza-Zmittage im Citadella!). Dafür ist früher Feierabend und die Motivation für Sport höher. 

Alles in allem bin ich einfach froh, dass wir alle gesund sind und die Möglichkeit haben, unseren Alltag – wenn auch mit einigen Einschränkungen – aufrecht zu erhalten.  

Simon: Meine 6 Erkenntnisse aus der ersten Corona-Home-Office-Woche

I Der soziale Druck wirkt auch auf Distanz

Wer mich kennt, weiss, dass ich ab und zu gerne mal etwas länger schlafe und erst um 08:00 Uhr im Büro auftauche. Ich weiss, was du jetzt denkst. Aber meine gemeinsamen Jahre mit Lisa und Simone, die beide jeden Tag um 07:00 Uhr frisch im Büro auftauchen, haben den Begriffen „früh“ und „spät“ neue Bedeutungen geben. Und so spüre ich auch zuhause jeden Morgen, wenn ich um 06:45 Uhr noch einmal den 5-Minuten-Snooze-Button auf meinem Wecker drücke, ihre stechenden Blicke auf mir, die vorwurfsvoll schreien „na? gut ausgeschlafen?!“. Und das seit Tag 1 im Home Office.

II Schlabberlook funktioniert auch zuhause nicht

Zumindest ist das bei mir so. Ich muss am Morgen duschen, mich anständig anziehen und ja, ich mache mir sogar die Haare und trage etwas Parfum auf. Und das, obwohl wir bei unseren Calls die Webcam nicht einmal einschalten. Liegt es an meiner Frau, die auch zuhause arbeitet, ist es Gewohnheit oder bin ich einfach eitel? Keine Ahnung! Aber ohne das alles funktioniert es echt nicht. Ich hab’s probiert.

III Wo bleibt der Arbeitsweg?!

Jeder gute Motor braucht nach der Zündung etwas Zeit, bis er warm gelaufen ist und man das Gaspedal durchdrücken kann. Sonst geht er kaputt. Und auch nach dem Ausschalten dauert es eine Weile, bis er wieder abgekühlt ist. Ähnlich funktioniert mein Hirn, das ich Prä-Corona auf dem Arbeitsweg hoch- und runterfahren konnte. Jetzt muss ich mir jeden Tag etwas anderes für die Anlauf- bzw. Auslaufphase überlegen. Sonst komme ich entweder nie richtig bei der Arbeit an oder verpasse am Abend den Zeitpunkt, mich von der Arbeit zu distanzieren. Eine ausgedehnte Morgenroutine inkl. Frühstück (!), eine Joggingrunde oder Gartenarbeit am Abend haben sich als guter Arbeitswegersatz herausgestellt. Hoffen wir, das Wetter bleibt so gut.

IV Headsets für alle! Vor allem aber für Lisa! Und zwar ASAP!

V Ja, ich höre euch.

Um die ersten Minuten eines Online-Meetings nicht mit „Hörst du mich?“ „Ja, ich höre dich.“ „Lisa, du bist irgendwie extrem leise.“ „Simone, wir hören dich dich nicht.“ zu verschwenden, brauchen wir Konventionen. Oder noch einfacher: Wir alle sorgen dafür, dass unsere Geräte richtig eingerichtet und eingestellt sind. Dafür gibt es ja zum Glück bei jedem Tool eine Testfunktion für Mikro, Kamera und Lautsprecher.

VI Ich würde es ja nie zugeben, …

… aber ein bisschen vermisse ich die beiden Pappnasen schon. Virtuelle Meetings mit Google Hangout oder ausgedehnte Gespräche über Slack tun ihren Dienst ohne Zweifel. Aber etwas fehlt dann doch.

Und das ist auch mein Fazit: Home Office geht. Sogar ohne Probleme, über einen längeren Zeitraum hinweg und mit einer hohen Produktivität. Aber ausschliessliches Home Office ist definitiv nicht das Arbeitsmodell, das ich mir auf Dauer aussuchen würde. Etwas fehlt ganz besonders. Und das sind die Menschen. Ganz real und ohne Datenleitung dazwischen. Und genau aus diesem Grund müssen wir uns alle strikt an die Regeln halten und zuhause bleiben. Nur so können wir uns bald wieder gegenseitig ins Gesicht niesen – ohne Angst zu haben, krank zu werden.

Bleibt gesund und daheim!

ps. Dass Lisa und Simone um 07:00 Uhr immer frisch aussehen, war etwas übertrieben.

pps. Einander ins Gesicht niesen macht man nicht – auch nicht ohne Coronavirus.

Zurück zur Übersicht

Unsere erste Woche in der Home Office-Quarantäne

Autoren: Lisa, Simon, Simone

Lesedauer: 5 Minuten

Thema: Home Office

Wir arbeiten in der Regel einmal pro Woche im Home Office. Was man in der Regel tut, ist aber im Moment relativ egal – denn wir befinden uns in einem Ausnahmezustand. Darauf haben auch wir reagiert und wie du sicherlich bereits in unserem Newsletter gelesen hast, haben wir unsere Büros bis auf Weiteres nach Hause verlegt. Wie es uns dabei in der ersten Woche ergangen ist, erzählen wir dir in diesem Beitrag.

Lisa: Konzentration? Kein Problem!

Zeit ist Geld – oder so …

Home Office – für mich eigentlich immer super, denn: ich spare immerhin den 2.5-stündigen Arbeitsweg. Das heisst, ich kann einerseits länger schlafen, andererseits habe ich früher Feierabend bzw. nicht noch den Arbeitsweg vor mir. Perfekt, um am Freitag etwas früher ins Wochenende zu verschwinden und zuhause noch den Haushalt zu machen, den Wocheneinkauf zu erledigen (ja, das habe ich auch schon vor dem Coronavirus so gehandhabt!).

Home Office Arbeitsweg 1/2 Minute zu Fuss) vs. normaler Arbeitsweg (8 3/4 Stunden zu Fuss)

Konzentration ist zielgerichtete Motivation; Ziel: Feierabend

Zum Glück ist es mir auch gegeben, mich zuhause gut zu konzentrieren. Das habe ich bereits während meiner Unizeit fleissig geübt – ich konnte zuhause schon immer am Besten lernen und mich am Besten konzentrieren – für’s Home Office eine super Voraussetzung. Seit letzter Woche bin ich im Büro in meiner Wohnung eingemietet – und mein Arbeitsplatz sieht dem im Büro an der Rathausgasse in Baden sehr ähnlich. Grundsätzlich ändert sich auch am Tagesablauf nicht viel: Weiterhin besprechen wir anfangs Woche im Team unser Vorhaben in der bevorstehenden Woche – so weiss ich genau, was wann zu tun ist.

Abhängen – zumindest virtuell

Was mir persönlich im Home Office am meisten fehlt: die beiden Pappnasen Simon(e)! Ich bin nicht eine Person, die gerne einen Tag ganz alleine zuhause sitzt und spreche ebenso wenig gerne gegen eine Wand. Zwischendurch ein paar kurze Sätze zu wechseln tut einfach gut! Zum Glück haben wir Google Hangouts für uns entdeckt – dort können wir uns zu wirklich wichtigen Themen trotzdem alle zusammen austauschen. Ausser, dass Simone und Simon teilweise das Gefühl haben, dass ich an meinem Arbeitsplatz gerade von einem Zug – oder vielleicht von einem Panzer – überfahren werden. Aber auch die technischen Schwierigkeiten haben wir mittlerweile behoben, Headset sei Dank!

Simone: Aller Anfang ist schwer

Montage waren noch nie meine Freunde

Wie jeden Tag begann ich auch am Montag 16. März um 7.00 Uhr mit der Arbeit. PC, Bildschirm und co. hatte ich am Wochenende im Büro geholt und erfolgreich installiert. Neu war, dass ich den PC in meinem Wohnzimmer und nicht im Büro startete. Zum ersten Mal hielten wir unsere Wochenbesprechung virtuell mit Google Hangouts ab. Einige akustische Aussetzer von Lisas nicht vorhandenem Headset sorgten für Lacher («Lisa, bisch ab em Stuehl gheit?»), ansonsten verlief alles wie gehabt – die Infrastruktur scheint zu funktionieren! Ein Vorteil: Wir sind Home Office gewohnt und dank diverser Tools gut aufgestellt.

Montage sind immer etwas harzig, besagter Montag hatte es aber in sich. Meine Produktivität litt unter dem Bedürfnis, stets über die neuesten Corona-Entwicklungen informiert zu sein. Ein Lichtblick bot der Zmittag, zu welchem ich bei meinen Eltern eingeladen war. 5min Velofahrt, face-to-face Gespräche und Rahmschnitzel – daran könnte ich mich gewöhnen!

Die Arbeit geht weiter, Hotel Mama schliesst

Im Laufe der Woche stieg meine Produktivität an und das Bedürfnis, stets über Corona-Trends informiert sein zu müssen, sank. Der Austausch mit meinen Teamgspändli fehlte mir zunehmend, auch wenn die Kommunikation dank Slack und Google Hangouts weiterhin stattfindet. Auch die Mittagessen bei meinen Eltern fallen mittlerweile weg, der Bundesrat rät, Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Da mir die Decke so schnell auf den Kopf fällt, verlege ich meine Mittage nach Draussen. Klappt!

Meine Projekte (allen voran eine Wiederholungsschulung zum Thema Sicherheit für Bekannte Versender bzw. Reglementierte Beauftragte des Flughafens sowie Online-Trainings zum Thema Personal Shopping) laufen weiter und Ende Woche bin ich wieder voll im Trott. Auch Zuhause bleibe ich von Articulate Trigger-Variablen-Problemen nicht verschont und bin froh, auch jetzt auf den Rat von Simon zurückgreifen zu können. Immerhin werden die anderen jetzt von meinem Gefluche verschont.

Bikinifigur 2020?

Ein Plus am Home Office: Der Weg ins Büro fällt weg – früher Feierabend! Aber was tun, wenn man nichts tun sollte? Ich schaffte es, drei Mal (DREI. Mal. In EINER Woche!!) joggen zu gehen. Auch im Stall bin ich nun zeitig und freue mich, wenigstens ein kleines Stück Normalität zu haben. Ich geniesse diese Zeit mehr denn je – wer weiss, wie lange sie noch währt.

Mein Fazit nach einer Woche Home Office: Es ist okay. Mit ein wenig Struktur geht produktives Arbeiten. Was fehlt, sind der face-to-face Austausch, die spontanen Ideen und lustigen gemeinsamen Zmittage (vor allem die Pizza-Zmittage im Citadella!). Dafür ist früher Feierabend und die Motivation für Sport höher.

Alles in allem bin ich einfach froh, dass wir alle gesund sind und die Möglichkeit haben, unseren Alltag – wenn auch mit einigen Einschränkungen – aufrecht zu erhalten.

Simon: Meine 6 Erkenntnisse aus der ersten Corona-Home-Office-Woche
I Der soziale Druck wirkt auch auf Distanz

Wer mich kennt, weiss, dass ich ab und zu gerne mal etwas länger schlafe und erst um 08:00 Uhr im Büro auftauche. Ich weiss, was du jetzt denkst. Aber meine gemeinsamen Jahre mit Lisa und Simone, die beide jeden Tag um 07:00 Uhr frisch im Büro auftauchen, haben den Begriffen „früh“ und „spät“ neue Bedeutungen geben. Und so spüre ich auch zuhause jeden Morgen, wenn ich um 06:45 Uhr noch einmal den 5-Minuten-Snooze-Button auf meinem Wecker drücke, ihre stechenden Blicke auf mir, die vorwurfsvoll schreien „na? gut ausgeschlafen?!“. Und das seit Tag 1 im Home Office.

II Schlabberlook funktioniert auch zuhause nicht

Zumindest ist das bei mir so. Ich muss am Morgen duschen, mich anständig anziehen und ja, ich mache mir sogar die Haare und trage etwas Parfum auf. Und das, obwohl wir bei unseren Calls die Webcam nicht einmal einschalten. Liegt es an meiner Frau, die auch zuhause arbeitet, ist es Gewohnheit oder bin ich einfach eitel? Keine Ahnung! Aber ohne das alles funktioniert es echt nicht. Ich hab’s probiert.

III Wo bleibt der Arbeitsweg?!

Jeder gute Motor braucht nach der Zündung etwas Zeit, bis er warm gelaufen ist und man das Gaspedal durchdrücken kann. Sonst geht er kaputt. Und auch nach dem Ausschalten dauert es eine Weile, bis er wieder abgekühlt ist. Ähnlich funktioniert mein Hirn, das ich Prä-Corona auf dem Arbeitsweg hoch- und runterfahren konnte. Jetzt muss ich mir jeden Tag etwas anderes für die Anlauf- bzw. Auslaufphase überlegen. Sonst komme ich entweder nie richtig bei der Arbeit an oder verpasse am Abend den Zeitpunkt, mich von der Arbeit zu distanzieren. Eine ausgedehnte Morgenroutine inkl. Frühstück (!), eine Joggingrunde oder Gartenarbeit am Abend haben sich als guter Arbeitswegersatz herausgestellt. Hoffen wir, das Wetter bleibt so gut.

Zimmer und Büro von Simon
IV Headsets für alle! Vor allem aber für Lisa! Und zwar ASAP!
Home Office Arbeitstisch Simon
V Ja, ich höre euch.

Um die ersten Minuten eines Online-Meetings nicht mit „Hörst du mich?“ „Ja, ich höre dich.“ „Lisa, du bist irgendwie extrem leise.“ „Simone, wir hören dich dich nicht.“ zu verschwenden, brauchen wir Konventionen. Oder noch einfacher: Wir alle sorgen dafür, dass unsere Geräte richtig eingerichtet und eingestellt sind. Dafür gibt es ja zum Glück bei jedem Tool eine Testfunktion für Mikro, Kamera und Lautsprecher.

VI Ich würde es ja nie zugeben, …

… aber ein bisschen vermisse ich die beiden Pappnasen schon. Virtuelle Meetings mit Google Hangout oder ausgedehnte Gespräche über Slack tun ihren Dienst ohne Zweifel. Aber etwas fehlt dann doch.

Und das ist auch mein Fazit: Home Office geht. Sogar ohne Probleme, über einen längeren Zeitraum hinweg und mit einer hohen Produktivität. Aber ausschliessliches Home Office ist definitiv nicht das Arbeitsmodell, das ich mir auf Dauer aussuchen würde. Etwas fehlt ganz besonders. Und das sind die Menschen. Ganz real und ohne Datenleitung dazwischen. Und genau aus diesem Grund müssen wir uns alle strikt an die Regeln halten und zuhause bleiben. Nur so können wir uns bald wieder gegenseitig ins Gesicht niesen – ohne Angst zu haben, krank zu werden.

Bleibt gesund und daheim!

ps. Dass Lisa und Simone um 07:00 Uhr immer frisch aussehen, war etwas übertrieben.

pps. Einander ins Gesicht niesen macht man nicht – auch nicht ohne Coronavirus.

Zurück zur Übersicht